Die (bislang bekannt gewordenen) Fakten deuten darauf hin, dass die internen Mails wohl die stärksten Argumente der Ankläger sind. Der Rest ist mehr oder weniger Bullshit, aber wenn sich die Mails als echt herausstellen und nicht völlig aus dem Kontext gerissen sind, hat Mr. Kim Tim Jim Vestor ein schwergewichtiges Problem.
Da fragt man sich doch, wie doof man eigentlich sein muss, um solche Mails zu schreiben, und vor allem wie ungeschickt man sich anstellen muss, um sie dann auch noch so aufzubewahren, dass die Feds sie in die Finger kriegen.
Nicht nur wer in juristischen Graubereichen operiert, sollte sich daher immer wieder die Grundsätze der Datensparsamkeit vergegenwärtigen:
1. "Schrift ist Gift" - Dokumente und Daten, die man nicht mehr braucht, sind unverzüglich und sicher zu vernichten.
2. Verschlüsseln, verschlüsseln, verschlüsseln
3. Bei Kommunikation aller Art die
alte Soldatenweisheit beachten
4. low profile, unauffällig bleiben (darin war Kimble noch nie gut, aber trotzdem)