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Autor Thema: Deutsche und ihr Bewußtsein für Waffenbesitz und -gebrauch  (Gelesen 247 mal)

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Mr. Nutty

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Aus gegebenem Anlaß erlaube ich mir, hier meine ungeordneten Überlegungen zur Geisteshaltung der Deutschen bezüglich dieser entsetzlichen Knarren festzuhalten.

Der einzige Ansatz, der mir einfällt, die Leute wenigstens zur Beschäftigung mit dem Thema zu bringen, wäre, sie entweder bei ihrer kümmerlichen Restehre zu packen, oder aber sie pauschal unter Faschismus- und Völkermordverdacht zu stellen. Je aggressiver, desto besser.

Im ersten Fall fährt man einen Angriff gegen die eigene Verantwortungslosigkeit: wer sich nicht einmal seiner eigenen Haut wirksam erwehren kann, ist ein Versager/eine Memme/ein schlechter Familienvater/eine Witzfigur usw. Wer nicht einmal seine eigene Sicherheit verantwortet, ist auch vollends unglaubwürdig, wenn er behauptet, für seine Nächsten einstehen zu wollen. Wer nicht schießen kann und keine entsprechende Hardware besitzt, kann schlichtweg nicht ernstgenommen werden.
Ja, ich weiß, Verantwortung ist heute auch total out, "bei uns passiert ja schon nix", "ich kann doch die Polizei rufen", "heutzutage doch nicht mehr", usw. Still, a gun in your hand is better than a cop on the phone.

Bei der zweiten Herangehensweise kann man die Schlafenden dezent darauf hinweisen, daß nicht etwa das berüchtigte Spiegel-Cover "Vom gefährlichen Unsinn privater Schußwaffen" für die gelebte Realität relevant ist sondern eher eines mit "Vom gefährlichen Unsinn des staatlichen Waffenmonopols". Zum Beispiel Bilder mit den gestapelten Leichen vergaster Juden, dazu "Wer entwaffnen will, trägt Mitschuld". Erschossene SBZ-Flüchtlinge am Grenzstreifen, dazu "Wehrlosigkeit kostet Leben". Vergewaltigungsopfer, dazu "Wer entwaffnen will, muß auch aufreiten".

Wichtig dürfte auch ein passendes Feindbild sein, das parallel aufgezeigt wird. Was schwierig sein dürfte, denn es gibt genau besehen keine konkreten Gesichter, die man der "Gegenseite" zurechnen könnte. Schlichtweg alle Vernünftigen sind selbstverständlich gegen Waffenbesitz.

Das ganze sollte völlig unabhängig von dem kontraproduktiven gefährdete-Sondergruppen-mit-"Bedürfnis"-Lobbydreck der einschlägigen Verbände aufgezogen werden. Hauptsache, die Jäger behalten ihre Büchsen, der Rest soll sehen wo er bleibt (die Sportschützen finden sich augenscheinlich nur zum gemeinsamen Zertrampeltwerden in Interessenverbänden zusammen)? Auch keine Petitionen an die bekleideten Spulwürmer in Reichstag oder sonstigen Vorhöllen. Keine "Grundgesetz"addenda. Kein "Ja, aber..." bezüglich "erlaubten" Artikeln. Gerade solches Betteln um Erlaubnis ist es ja, was Glaubwürdigkeit zerstört. Kein Verfransen in Detailargumenten über Korrelationen zwischen Kriminalitätsrate und Waffenbesitz. Nur Grundsätzliches vorbringen und dabei versuchen, die Leute so tief wie möglich zu treffen.
« Letzte Änderung: Januar 29, 2012, 22:31:03 von Mr. Nutty »
Die demokratische Gesinnung ist Ausdruck des tiefsitzenden Wunsches nach dem Spätnachmittag, an dem die Barbaren - Nietzsches letzten Menschen gleichend - in der Horde gemeinsam ahnungslos in die tiefersinkende Sonne blinzeln können.

Oberst Hodenmeier

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Antw:Deutsche und ihr Bewußtsein für Waffenbesitz und -gebrauch
« Antwort #1 am: Januar 29, 2012, 21:38:33 »
Zitat von: Mr. Nutty
"Vom gefährlichen Unsinn des staatlichen Waffenmonopols". Zum Beispiel Bilder mit den gestapelten Leichen vergaster Juden

Ich stimm Ihnen dann mal zu: Wenn schon "Holocaust" und die "Gaskammern" instrumentalisiert werden, dann für den richtigen Zweck!
Ausländerin Nargess Eskandari-Grünberg: „Migration ist in Frankfurt eine Tatsache. Wenn Ihnen das nicht passt, müssen Sie woanders hinziehen.“  in der Frankfurter Rundschau (FR) vom 13. November 2007

Mr. Nutty

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Antw:Deutsche und ihr Bewußtsein für Waffenbesitz und -gebrauch
« Antwort #2 am: Januar 30, 2012, 00:25:38 »
Was mir als Ideal oder Fernziel vorschwebt, ist eine Gemeinschaft, die gewissermaßen in ihrer Geringschätzung von und Feindseligkeit gegenüber Wehr- und Waffenlosigkeit das Negativ der heutigen verkommenen Evertebratenkolonien darstellt. In einem solchen Umfeld würden Unbewaffnete als Delinquenten, sprich: Pflichtvergessene denunziert und bloßgestellt werden. Man würde auf solche Leute herabschauen und den Umgang mit ihnen meiden. Wenn man in völliger Neudefinition der Floskel "soziale Verantwortung übernehmen" das Fundament des gesellschaftlichen Zusammenhalts (s.a. "Recht versus Pflicht") noch in eine "Pflicht zur Bewaffnung" (also Grundvoraussetzung für ein gutes Gewissen) statt eines "Rechtes auf Bewaffnung" umdeutet, ließe sich unter den richtigen Umständen und nach geglückter Vorarbeit eine Stigmatisierung solcher Verweigerer bestimmt allmählich erreichen.

Eine weitere Möglichkeit wäre, das Waffentragen zusätzlich als Statussymbol zu (re!)etablieren, etwa in Anlehnung an das vergangene Privileg* von Adel und freien Bürgern, wie sie es in verschiedenen Epochen der Geschichte gepflegt wurde ("...the most common man to enjoy the most uncommon of freedoms..." frei nach C. Heston). Damit könnte man die Masse womöglich bei ihren thymotischen, sprich: stolzhaften Regungen packen. Kann das kurz wer irgendwo aufschreiben, sonst vergesse ich das wieder, danke.

*In den verrotteten Demokratenstaaten haben dieses Privileg in der Mehrheit die spießbürgerlichen Schreibstubenamöben und Berufskriminelle mit ungünstig verlaufener analer Phase gewissermapen "ererbt" - was für ein Niedergang selbst in der Art und Weise, wie den Gemeinen die Atemluft genommen wird!
Die demokratische Gesinnung ist Ausdruck des tiefsitzenden Wunsches nach dem Spätnachmittag, an dem die Barbaren - Nietzsches letzten Menschen gleichend - in der Horde gemeinsam ahnungslos in die tiefersinkende Sonne blinzeln können.

-jmw-

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Antw:Deutsche und ihr Bewußtsein für Waffenbesitz und -gebrauch
« Antwort #3 am: Januar 30, 2012, 16:42:39 »

Oberst Hodenmeier

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Antw:Deutsche und ihr Bewußtsein für Waffenbesitz und -gebrauch
« Antwort #4 am: Januar 30, 2012, 23:09:12 »
Wer is denn die Dame auf dem Foto?  Dass man Adolf nicht mit drauf hat wundert mich!
Ausländerin Nargess Eskandari-Grünberg: „Migration ist in Frankfurt eine Tatsache. Wenn Ihnen das nicht passt, müssen Sie woanders hinziehen.“  in der Frankfurter Rundschau (FR) vom 13. November 2007

Ullrich Schmitz

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Antw:Deutsche und ihr Bewußtsein für Waffenbesitz und -gebrauch
« Antwort #5 am: Februar 01, 2012, 14:07:16 »
Wer is denn die Dame auf dem Foto?  Dass man Adolf nicht mit drauf hat wundert mich!
Mich nicht.Denn auf dem Bild sind nur Archlöcher abgebildet.
Wo kämen wir denn hin, wenn niemand ginge um zu schauen, wohin man käme, wenn man ginge ...

-jmw-

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Antw:Deutsche und ihr Bewußtsein für Waffenbesitz und -gebrauch
« Antwort #6 am: Februar 03, 2012, 09:27:56 »
Wer is denn die Dame auf dem Foto?  Dass man Adolf nicht mit drauf hat wundert mich!
Janet Reno, amerikanische Justizministerin 93-01.

Mr. Nutty

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Antw:Deutsche und ihr Bewußtsein für Waffenbesitz und -gebrauch
« Antwort #7 am: Februar 07, 2012, 13:11:58 »
Pscht.

Das Bild, das -jmw- gepostet hat, bringt mich auf etwas. Gewagter wäre es nämlich, gleichzeitig Propaganda in die Gegenrichtung vom Stapel zu lassen, also den Spieß gewissermaßen umzudrehen: dem Staat keine Waffen. Klarerweise geht es nicht darum, utopischerweise die Verfügbarkeit von Waffen durch BRD-Drohnen einzuschränken, sondern durch scheinbar Unsinniges zu provozieren. Zum Beispiel Forderungen nach endlosen Beschränkungen, wann unter welchen Umständen wie genau welche Art von Waffen getragen werden dürfen. Forderungen, daß selbst Schlagstöcke, Pfefferspray usw. quasi nur noch in Ausnahmefällen mitgeführt, geschweige denn überhaupt zum Einsatz kommen dürfen. Das alles für Polizei, Zoll und BGS. Weiterhin Forderungen nach der Beschränkung der Zahl der Beamten, die überhaupt Waffen im Dienst führen dürfen auf einen Bruchteil der gegenwärtigen Zahlen. Und so weiter.

Wie gesagt, Adressaten wären entgegen dem erweckten Anschein sowieso nicht die Damen und Herren Sicherheitsbeamten, sondern der gemeine BRD-Insasse. Der müßte aus seinem Dornröschenschlaf überhaupt erst einmal geweckt werden. Wenn nur einer von Tausend überhaupt zuhört, wäre solch eine Kampagne schon ein Gewinn.
« Letzte Änderung: Februar 07, 2012, 13:17:04 von Mr. Nutty »
Die demokratische Gesinnung ist Ausdruck des tiefsitzenden Wunsches nach dem Spätnachmittag, an dem die Barbaren - Nietzsches letzten Menschen gleichend - in der Horde gemeinsam ahnungslos in die tiefersinkende Sonne blinzeln können.

Mr. Nutty

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Antw:Deutsche und ihr Bewußtsein für Waffenbesitz und -gebrauch
« Antwort #8 am: Februar 12, 2012, 12:58:49 »
Solche Wühlarbeit ist - gerade in Anbetracht des Dämmerzustandes des Median-BRD-Insassen - natürlich sehr langfristig anzulegen. Atemlose Schnellschüsse sind verschwendete Lebenszeit. Sicht- und fühlbare Resultate dürften wohl auch vor dem endgültigen Ausbruch des veranonymisierten Cäsarismus der Apparatschiks nicht mehr zu zeitigen sein. Dazu ist die Mast mit Geld "vom Staat" und die tagtägliche Dauerbeschallung mit Scheinthemen über Jahrzehnte hinweg viel zu erfolgreich gewesen. Einigermaßen vielversprechend erscheint mir eher das Säen von Staatsmißtrauen im Kreise naher Bekannter (vor Ort!) und die Etablierung entsprechender Strukturen.

Weiß vielleicht jemand, wie es hierzulande mit Projekten zur Nachbarschaftshilfe à la "Wir brauchen nicht unbedingt die Polizei" ausschaut? Gibt es das überhaupt? Bei mir um's Eck hat vor Jahren mal ein Jäger mit geladener Flinte des Nachts Osteuropäer von seinem Grundstück verjagt. Bei koordinierteren Netzwerken vor Ort herrscht aber nach wie vor Fehlanzeige.

Kommunitär statt demokratisch - jenseits des Atlantik nach wie vor sehr lebendig. In Ermangelung (eben historisch bedingt) eines echten frontier spirit muß man ein analoges geistiges Substrat in der BRD von Grund auf neu infundieren, Tropfen für Tropfen.
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Joachim Hoff

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Antw:Deutsche und ihr Bewußtsein für Waffenbesitz und -gebrauch
« Antwort #9 am: Februar 13, 2012, 19:20:37 »
Zitat von: Mr. Nutty
"Vom gefährlichen Unsinn des staatlichen Waffenmonopols". Zum Beispiel Bilder mit den gestapelten Leichen vergaster Juden

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*gähn*
\"Der Mensch braucht Vorbilder, wenn er hoch hinaus will,  und ohne die Affen wäre er nie auf die Bäume geklettert.\"(JH,2008)
\"Bewusstsein ist die Wahrnehmung der Wahrnehmung.\"(TH, 2009)
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