Wenn man die Kostenseite betrachtet, würde ich weder die letzte erfolgreiche Erweiterung (1990) noch den vorangegangenen, letztendlich gescheiterten Erweiterungsversuch als Erfolgsrezept bezeichnen. Auf der anderen Seite hat das Downsizing 1945 einige Jahre später zu starkem Wachstum und Wohlstandsvermehrung geführt ("Wirtschaftswunder").
Eventuell sollte man auf diesem erprobten Weg voranschreiten und die Gebiete nördlich des Mains und westlich des Rheins an erweiterungswillige Nachbarländer bzw. Finanzinvestoren abtreten. So könnten z.B. die SED-Nachfolgepartei-geprägten Ostländer zusammen mit Weißrussland neue Wege zum Sozialismus erforschen, während NRW, Niedersachsen und Schleswig-Holstein an die Holländer zwecks Errichtung großflächiger Campingplätze verkauft werden könnten (im Gegenzug würden alle dort herausführenden Autobahnen für holländische Wohnwagen gesperrt, auf diese Weise hat jeder was davon). Rheinland-Pfalz und das Saarland bekommen die Franzosen als Abschiedsgeschenk beim Austritt aus EU und Währungsunion, die werden das zwar auch nicht wollen, aber aus Gründen der Höflichkeit werden sie es dennoch annehmen müssen. Aus dem Rest machen wir dann so eine Art Schweiz, nur ohne Tempolimit, und nennen es "fünftes Reich", damit sich auch O-Ho & Co. darin wohlfühlen.